Immunhisto­logie / Immun­zytologie

Immunhistologie und Immunzytologie sind moderne Verfahren, die konventionelle histologische und zytologische Verfahren ergänzen und erweitern. Insbesondere bei schwierigen differentialdiagnostischen Fragestellungen und Krankheitsentitäten können umfangreiche  zusätzliche Informationen bezüglich Prognose und Therapie erarbeitet werden.

Im Rahmen unserer Qualitätssicherungmaßnahmen nehmen wir regelmäßig an entsprechenden Ringversuchen zur Qualität der immunhistochemischen Untersuchungen teil. Die entsprechenden Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme können Sie dem Kapitel Zertifikate entnehmen.

Zu diesem Zweck halten wir über knapp 100 Antikörper, die ständig nach Bedarf oder Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes ergänzt oder ersetzt werden, vor. Dadurch lassen sich fast alle diagnostischen Fragestellungen vor Ort lösen.

Die Antikörperliste umfaßt:

  • von benignen und malignen epithelialen Tumoren des Gastrointestinaltraktes und seiner Anhangsorgane , des oberen und unteren Respirationstraktes, des Urogenitaltraktes, der endokrinen Organe und der Haut,
  • von benignen und malignen Weichteiltumoren des Bewegungsapparates, der Stromagewebe,, des Gefäßsystems, des Nervenhüllgewebes, der pigmentbildenden Zellen,
  • von Tumorerkrankungen des lymphatischen und haematopoetischen Systems.
  • von Hormonrezeptoren, Wachstumsfaktoren, Onkogenen, Tumorsuppressorgenen,
  • bei Infektionen viraler oder bakterieller Art.

Zur Ergänzung der immunhistologischen Bestimmungen auf Proteinebene erfolgen bei Bedarf molekulargenetische (molekularpathologische) Untersuchungen in der T-BAG Molekularpathologie Stuttgart, deren Mitgründer und Gesellschafter wir sind.